Foto-Wettbewerb für hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten
Der Deutsche Journalisten-Verband, Landesverband Bremen, möchte mit dem Bremer Fotopreis den Wert und die tragende Rolle des Bildjournalismus in der Berichterstattung und im Lokalen hervorheben und hauptberuflichen Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit geben, ihre Bilder einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Hintergrund
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Ganz gleich, ob in Zeitschriften, Zeitungen oder im Internet – der Blick des Betrachtenden wird als erstes von Fotos gefangen. Erst dann widmet man sich dem Text dahinter, doch immer mehr Medien versuchen, möglichst günstig an ihr Bildmaterial
zu kommen. Guter Bildjournalismus indes braucht Experten und hat auch seinen Preis.
Journalistische Fotos machen Lust auf mehr Informationen, wecken das Interesse und erfordern viel Fachkenntnis auf Seiten derjenigen, die sie anfertigen. Wer meint, man könne schnell mit seinem Smartphone ein Foto schießen, das es mit den Werken von Bildjournalistinnen und -journalisten aufnehmen kann, irrt. Und doch ist kostenloses Bildmaterial auf dem Vormarsch, Stock-Fotos wird oft der Vorzug gegeben anstatt eigene, authentische Aufnahmen zu machen. Dieses Verhalten in Verlagen und Redaktionen gefährdet den Fortbestand des unabhängigen Bildjournalismus. Der DJV Bremen will daher mit dem Bremer Fotopreis 2025 den Bildjournalismus in Bremen und der Region wie schon bei den vorangegangenen Wettbewerben in den Fokus rücken.
Kategorien
- Kultur
- Land & Leute
- Politik
- Wirtschaft
- NEU: Sport
Pro Kategorie wird ein Preisgeld für das beste Bild in
Höhe von 500 Euro ausgelobt. Das „Pressefoto des
Jahres“ wird mit 1.000 Euro gesondert prämiert. Zusätzlich
wird ein undotierter Publikumspreis vergeben.
Die Preisverleihung findet voraussichtlich am 17. Juni 2026 in der
Bremischen Bürgerschaft statt.
In Kürze
Die Bilddateien können unter https://bremer-fotopreis-2025.wetransfer.com hochgeladen werden.
Jede/r hauptberufliche Journalist*in kann maximal zehn Bilder zum Wettbewerb einreichen.
Wir benötigen:
- die Kontaktdaten,
- eine Caption / Bildunterschrift,
- für welche Kategorie das jeweilige Bild eingereicht wird,
- alles jeweils dem Dateinamen zugeordnet.
Teilnahmebedingungen
1. Teilnahmeberechtigt sind hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten, deren Motive in einem thematischen oder örtlichen Zusammenhang mit dem Land Bremen und der angrenzenden niedersächsischen Region (hier insbesondere die Landkreise Diepholz, Osterholz, Verden, Wesermarsch, Rotenburg und die Stadt Delmenhorst) stehen. Die Mitgliedschaft im DJV ist keine Voraussetzung für die Teilnahme.
2. Die Bilder sollen über die folgende Upload-Seite eingereicht werden: [https://bremer-fotopreis-2025.wetransfer.com] Die eingesandten Motive müssen in der Zeit vom 01.01. bis 31.12.2025 entstanden sein. Jeder Teilnehmende kann insgesamt zehn Einzelarbeiten einsenden und sich für die jeweils ausgeschriebenen Kategorien bewerben. Die Bilder müssen für die Veröffentlichung in journalistischen Medien geeignet sein.
3. Die Bilder müssen eine Auflösung von mindestens 300 dpi, besser 400 dpi aufweisen. Für die Ausstellung werden sie im Format 60 x 80 cm gerahmt. Zu jedem Bild müssen max. 280 Zeichen für die Caption / Bildzeile sowie Anlass, Namen und Ort angegeben werden, damit die Motive in den richtigen Kontext gestellt werden können. Um die Bildunterschriften korrekt zuordnen zu können, muss der zugehörige Dateiname angegeben werden.
4. Fotomontagen und KI generierte Bilder sind grundsätzlich ausgeschlossen. Die eingesendeten Fotos müssen den anerkannten journalistischen Standards entsprechen. Es werden nur Fotos akzeptiert, auf denen Bildteile weder hinzugefügt noch entfernt worden sind (Composing). Fotomontagen oder künstlerische Effekte, die den Bildern nachträglich zugefügt werden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Erlaubt sind im Rahmen der Bearbeitung lediglich kleine Bildverbesserungen, wie etwa Bildschnitt, Weißabgleich und Belichtungskorrekturen. Die Jury behält sich vor, Kategorien aufzulösen, bzw. zusammenzulegen. Die entsprechenden Bilder werden einer anderen Kategorie zugeordnet.
5. Die Teilnehmenden versichern, dass sie alleinige Inhaber der Urheberrechte und die eingereichten Bilder von Rechten Dritter frei sind. Die Einsendenden sind einverstanden, dass die Fotos honorarfrei
- in einer Ausstellung zum Wettbewerb gezeigt und für PR-Maßnahmen im Zusammenhang mit der Ausstellung und dem Wettbewerb verwendet werden können.
- ggf. in einem Jahreskalender veröffentlicht werden können.
- in der medienübergreifenden Berichterstattung über den Wettbewerb (inkl. Veröffentlichung auf den Internetseiten der Landesverbände veröffentlicht werden können.
6. Die Fotos werden bei Veröffentlichungen mit dem Urhebervermerk versehen. Die Veranstalter sichern zu, über den beschriebenen Rahmen hinaus die Fotos nicht weiter zu verwenden.
7. Verwendung der Bilder nach Ende der Ausstellung: Die großformatigen Gewinnerbilder erhalten die Gewinner der jeweiligen Kategorien zusätzlich zu ihrem Preisgeld. Die kleinformatigen Bilder (60 x 80 cm) können gegen eine Spende von 50 Euro zugunsten des BiSo (Bildungs- und Sozialfonds Bremer Journalisten e. V.) erworben werden. Bilder, die einen Interessenten gefunden haben, werden mit einem Sticker gekennzeichnet.
8. Die Teilnahme ist kostenlos.
9. Arbeiten können vom 1. März bis zum 15. April 2026 eingereicht werden.
10. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Einsendenden erklären sich durch die Teilnahme mit den Wettbewerbsbedingungen einverstanden.
Zum Upload-Portal
https://bremer-fotopreis-2025.wetransfer.com/Tristan Vankann gewinnt Publikumspreis
Als Besuchermagnet erwies sich die Ausstellung zum „Bremer Fotopreis 2024“ in der Bremischen Bürgerschaft. Insgesamt 151 derjenigen, die sich die besten Bilder aus dem vergangenen Jahr anschauten, stimmten für den Publikumspreis ab. Diese undotierte Auszeichnung geht an Tristan Vankann.
Auf sein Gewinnerbild entfielen 19 Stimmen. Die Aufnahme zeigt den Stern, einen Verkehrsknotenpunkt mitten in Bremen, im Schnee und noch dazu aus der Drohnen-Perspektive.
Zwei Fotografinnen und 17 Fotografen machten bei dem Wettbewerb mit, zu dem der Deutsche Journalisten-Verband, Landesverband Bremen e.V., aufgerufen hatte. Die Bildjournalistinnen und –journalisten reichten 144 Bilder in den Kategorien Kultur, Land & Leute, Politik, Sport und Wirtschaft ein. Das beste Bild aus diesen fünf Kategorien wurde im Juni als das „Pressefoto des Jahres“ ausgezeichnet: Dieser Titel ging an Hauke-Christian Dittrich, genauso wie der Sieg in der Kategorie Wirtschaft. Die Kategorie Politik entschied Christian Kosak für sich, die Kategorie Land & Leute gewann Tristan Vankann. Michael Galian machte das beste Bild in der Kategorie Kultur, Vasil Dinev in der Kategorie Sport.
Unterstützt wurde der Wettbewerb erneut maßgeblich von der Sparkasse Bremen, der swb AG, dem medienhaven, der Presseversorgung (Karkossa OHG) sowie der Bremischen Bürgerschaft.
Schneefall in Bremen mit Blick auf den Stern.Projekt: Bremen Unseen, Januar 2024.
Hauke-Christian Dittrich fotografiert sich mit einem Double an die Spitze
Ein zerschossener ukrainischer Rettungswagen steht auf dem Marktplatz vor der Bürgerschaft und dem historischen Rathaus: Dieses Motiv, das immer noch eine traurige Realität widerspiegelt, ist das „Pressefoto des Jahres 2024“. Hauke-Christian Dittrich hat das Bild gemacht. Zudem entschied der Fotograf auch die Kategorie Wirtschaft für sich. Damit ist dem Fotografen aus Oldenburg ein echtes Double gelungen, für das er in der Bremischen Bürgerschaft jetzt ausgezeichnet wurde.
Zwei Fotografinnen und 17 Fotografen machten bei dem Wettbewerb mit. Sie reichten insgesamt 144 Bilder ein. Am Donnerstagabend verlieh der Deutsche Journalistenverband, Landesverband Bremen e.V., als Initiator des Wettbewerbs in der Bremischen Bürgerschaft den „Bremer Fotopreis 2024“. Noch bis zum 15. August sind die Bilder dort für die Öffentlichkeit zu sehen, die als die besten prämiert wurden.
In den Kategorien Kultur, Land & Leute, Politik, Sport und Wirtschaft sind Aufnahmen eingereicht worden. Das beste Bild aus diesen fünf Kategorien wurde als das „Pressefoto des Jahres“ ausgezeichnet. Die Kategorie Politik entschied Christian Kosak für sich, die Kategorie Land & Leute gewann Tristan Vankann. Michael Galian machte das beste Bild in der Kategorie Kultur, Vasil Dinev in der Kategorie Sport.
Zur Jury zählten Antje Grotheer, Dr. Katerina Vatsella, Jochen Stoss und Peer Rüdiger. Unterstützt wurde der Wettbewerb von der Sparkasse Bremen, swb AG, dem medienhaven, der Presseversorgung (Karkossa OHG) und der Bremischen Bürgerschaft.
Pressefoto des Jahres
Kategorie Kultur
Der Mühlenteich in Heiligenrode wird vom Schlamm gereinigt. Die
im 1995 von Künstlerin Petra Förster kreierte Skulpturengruppe „Der
Mensch lebt nicht vom Brot allein“ präsentiert sich von einer unerwarteten
Seite. 25. September 2024
Preisträger: Michael Galian
Kategorie Land & Leute
Schneefall in Bremen mit Blick auf den Stern.
Projekt: Bremen Unseen, Januar 2024.
Preisträger: Tristan Vankann
Kategorie Politik
Wilstedt: Dringend benötigten Pflegekräften aus Kolumbien droht
Abschiebung.
Preisträger: Christian Kosak
Kategorie Sport
Langwedel: Muriel Kott vom TSV Cluvenhagen steht vor ihrem bisher
größten Wettkampf: der Deutschen U17-Meisterschaft im Freistilringen
in Köln. Erst seit wenigen Monaten auf der Matte, überzeugt die 16-Jährige
mit Talent und Trainingsfleiß. Nach einem Auslandsjahr in Kanada
verfolgt sie ihren Weg im Ringen nun mit voller Hingabe.
Preisträger: Vasil Dinev
Kategorie Wirtschaft
Ein Flugzeug vom Typ Airbus Beluga XL startet am Flughafen Bremen.
Die Airbus Beluga XL (technische Bezeichnung Airbus A330-743L)
ist eine Variante des Airbus A330 zum Transport von Flugzeugkomponenten.
Preisträger: Hauke-Christian Dittrich
Sponsoren
Ausschreibung zum Download
Bremer Fotopreis 2023
Sina Schuldt schafft Triple-Erfolg
Der dpa-Fotografin Sina Schuldt ist erstmals ein Triple gelungen: Sie hat nicht nur das „Pressefoto des Jahres“ geschossen, sondern entschied auch die Kategorien Kultur und Land & Leute für sich. Für die drei Bilder wurde sie in der Bremischen Bürgerschaft jetzt mit dem „Bremer Fotopreis 2023“ ausgezeichnet. Das „Pressefoto“ des Jahres“ erhielt sie für ein technisch einwandfrei aufgenommenes Sturmflut-Bild, das Bremen und Bremerhaven in einem Motiv vereint. Gut zu wissen: Die Jury wusste zu keinem Zeitpunkt, wessen Bilder sie als Favoriten auswählt.
Zwei Fotografinnen und 16 Fotografen machten bei dem Wettbewerb mit. Sie reichten insgesamt 154 Bilder ein. Am Montagabend verlieh der Deutsche Journalistenverband, Landesverband Bremen e.V., als Initiator des Wettbewerbs in der Bremischen Bürgerschaft den „Bremer Fotopreis 2023“. Noch bis zum 23. August sind die Bilder dort für die Öffentlichkeit zu sehen, die als die besten prämiert wurden.
Ganz bewusst wurden hauptberuflich tätige Bildjournalistinnen und –journalisten mit dem „Bremer Fotopreis des Jahres 2023“ ausgezeichnet, um die wichtige Rolle zu betonen, die sie im Qualitätsjournalismus spielen. In den Kategorien Kultur, Land & Leute, Politik und Wirtschaft sind Aufnahmen eingereicht worden. Das beste Bild aus diesen vier Kategorien wurde als das „Pressefoto des Jahres“ ausgezeichnet. Die Kategorie Politik entschied Arnd Hartmann für sich, die Kategorie Wirtschaft gewann Tristan Vankann.
Zur Jury zählten Dr. Katerina Vatsella, Elke Heussler, Prof. Fritz Haase, Jochen Stoss, Peer Rüdiger und Kay Nietfeld. Unterstützt wurde der Wettbewerb von der Sparkasse Bremen, swb AG, dem medienhaven, der Presseversorgung (Karkossa OHG), dem DJV-Bundesverband und der Bremischen Bürgerschaft.
Bremer Fotopreis 2022
Arnd Hartmann hat das „Pressefoto des Jahres“ geschossen. Für sein Bild des schief stehenden Molenturms in Bremerhaven wurde der Fotograf jetzt in der Bremischen Bürgerschaft mit dem „Bremer Fotopreis 2022“ ausgezeichnet.
18 Fotografinnen und Fotografen machten bei dem Wettbewerb mit. Sie reichten insgesamt 160 Bilder ein und ließen der Jury damit die Qual der Wahl. Am Mittwochabend verlieh der Deutsche Journalistenverband, Landesverband Bremen e.V., als Initiator des Wettbewerbs in der Bremischen Bürgerschaft den „Bremer Fotopreis 2022“. Noch bis zum 6. Oktober sind die Bilder dort für die Öffentlichkeit zu sehen, die als die besten prämiert wurden.
Ganz bewusst wurden hauptberuflich tätige Bildjournalistinnen und –journalisten mit dem „Bremer Fotopreis des Jahres 2022“ ausgezeichnet, um die wichtige Rolle zu betonen, die sie im Qualitätsjournalismus spielen. In den Kategorien Kultur, Land & Leute, Politik und Wirtschaft sind Aufnahmen eingereicht worden. Das beste Bild aus diesen vier Kategorien wurde als das „Pressefoto des Jahres“ ausgezeichnet. Die Kategorie Politik entschied Vasil Dinev mit einer Aufnahme für sich, die zwei Ukrainerinnen vor ihrem Auto zeigt und das sich durch eine klare Bildsprache auszeichnet. Hannes von der Fecht gewann in der Kategorie Kultur mit einem Bild, das das Lampenfieber vor der Eröffnung des Musikfests Bremen geradezu spüren lässt. Rainer Jysch thematisiert in seinem Gewinnerbild in der Kategorie Wirtschaft die schwierige Lage auf dem Ausbildungsmarkt und die Mühe, die sich Unternehmen geben, um Fachkräfte zu gewinnen. Die Kategorie Land & Leute gewann Michael Galian mit einer Aufnahme, auf der die Feuerwehr die Rettung von Großtieren trainiert.
Zur Jury zählten Dr. Katerina Vatsella, Peer Rüdiger und Kay Nietfeldt; unterstützt wurde der Wettbewerb von der swb AG, dem medienhaven und von der Bremischen Bürgerschaft.