Presseversorgung
Presseversorgung 2025 mit hohem Nettoüberschuss
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Carsten Spöring
Die Presse-Versorgung hat das Geschäftsjahr 2025 trotz aller geopolitischen Konflikte und den damit verbundenen Turbulenzen auf den Kapitalmärkten „mit einem sehr guten Gesamtergebnis abgeschlossen“, wie der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Verleger Heinrich Meyer, in Leipzig anlässlich der ordentlichen Jahreshauptversammlung der Gesellschafter feststellte, zu denen unter anderen die DJV-Landesverbände Bremen, Niedersachsen sowie Nord (Hamburg und Schleswig-Holstein) zählen. Der Nettoüberschuss betrug 97,9 Mio. Euro – die Steigerung um 10,9 Prozent erbrachte das beste Resultat seit 2016, wie der Geschäftsführer des Presseversorgungswerks, Manfred Hoffmann, lobend hervorhob. Die Beitragseinnahmen beliefen sich auf 297,8 Mio. Euro, das waren noch einmal 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die an Kunden ausbezahlten Leistungen (471,4 Mio. Euro) befanden sich in etwa auf Vorjahresniveau. Und doch trübte „ein einziger Wermutstropfen“ (Hoffmann) die Bilanz ein wenig: Die Anzahl der Neuabschlüsse war zurückgegangen und lag mit 3778 Stück um 8,3 Prozent unter dem Vorjahr. Hier wieder eine Steigerung herbeizuführen werde „die große Herausforderung für uns“, sagte Hoffmann. Der Vorsitzende der Finanzkommission, Kajo Döhring, pflichtete ihm bei: Es gelte, das Neugeschäft erfolgreicher zu gestalten. Die anwesenden Vertreter des Versorgungswerks machten dazu erste Vorschläge und präsentierten neue Produkte, denen die Gesellschafter zustimmten. Dass es daneben angesichts der Kriege und Konflikte mit ihren Auswirkungen auf die Wirtschaft auch in diesem Jahr nicht einfach werde, unterstrich der Verwaltungsratsvorsitzende Meyer, fügte aber an, er sei überzeugt, dass wie in der Vergangenheit die Verantwortlichen in der Presseversorgung die Folgen gemeinsam meistern werden. Der gesamte Geschäftsbericht 2025 findet sich im Internet-Auftritt der Presseversorgung.