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12.12.2011 - 10:36 Uhr
Presseversorgung: Gewinnbeteiligung bei 4,3 Prozent
4,3 Prozent Zinsen werden im Jahr 2012 in den Kapital- und Rentenversicherungen des Versorgungswerks der Presse gutgeschrieben. Das haben jüngst die zuständigen Gesellschafter des Presseversorgungswerks – zu denen auch die DJV-Landesverbände Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein zählen – beschlossen. Zu dieser laufenden Verzinsung von 4,3 Prozent kommt ein Schlussüberschussanteil von 0,5 Prozent.
Für Dr. Gerhard Falk, Geschäftsführer des Presseversorgungswerks, hat das Versorgungswerk mit diesen Zahlen „nach wie vor eine Spitzenposition im Markt“, wie er anlässlich der jüngsten Vertreterversammlung sagte. So würden nur wenige Unternehmen die 4,3 Prozent Gewinnbeteiligung zahlen; bis zur Beschlussfassung bei der Presseversorgung hatten beispielsweise die Allianz (4,0 Prozent), die Alte Leipziger (3,85) oder die AXA (3,8) deutlich niedrigere Werte bekanntgegeben.
Trotz der damit relativ hohen Gewinnbeteiligung würden die Reserven der Presseversorgung auf einem guten Stand bleiben, fügte der Geschäftsführer an. Dies resultiert auch aus den guten Geschäftsergebnissen der Vorjahre. So hatte sich Dr. Falk bei der ordentlichen Versammlung der Gesellschafter 2011 in Stuttgart mit dem Verlauf für 2010 zufrieden gezeigt. Erstmals hatte der Kapitalanlagebestand mit 5,0429 Mrd. Euro die 5-Mrd.-Grenze überschritten. Das Neugeschäft blieb mit 4824 Zugängen auf dem hohen Vorjahresstand. Den Versicherten wurde für 2011 mit 4,6 % eine Gewinnbeteiligung gutgeschrieben, die um 0,6 Prozentpunkte höher als der Branchendurchschnitt ausfiel.
Carsten Spöring

